Blautopfhöhle 

 

In Blaubeuren auf der Schwäbischen Alb, entspringt aus dem Blautopf die zweitstärkste Karstquelle Deutschlands. Ihre Schüttung beträgt zwischen 310 - 32.000 Liter/Sekunde. Schon seit langer Zeit steht der Blautopf und seine Quellhöhle im Interesse der Wissenschaft und der Forschung. Seit dem Jahr 1997 wird die Blautopfhöhle auch durch die Arbeitsgemeinschaft Blautopf (ARGE Blautopf) dokumentiert und erforscht. Die Blautopfhöhle ist Teil des Blauhöhlensystems, dem zur Zeit längsten Höhlensystem der Schwäbischen Alb.

Seit der Gründung der ARGE Blautopf im Jahr 1997 bildet die Vermessung sowie eine umfangreiche fotografische und filmische Dokumentation der neu entdeckten Höhlenteile, die sowohl unter als auch über Wasser liegen, den Schwerpunkt.

 

Daneben arbeitet die ARGE Blautopf eng mit Fachwissenschaftlern aus den Bereichen Geologie, Biologie, Zoologie und Archäologie zusammen.

Infos, Publikationen und News sind auf der Homepage der ARGE Blautopf nachzulesen.

 

Foto Arge Blautopf
Foto: A. K├╝cha (ARGE Blautopf)

 

Riesige lufterfüllte Gänge und Hallen und schneeweiße Tropfsteinformationen.
Das kilometerlange Blauhöhlensystem hinter dem Blautopf -

Eine der größten Entdeckungen von
Höhlentauchern in Deutschland.

Seit April 2010 konnte auf Basis der extrem genauen Unterwasser-Vermessungen der Arge Blautopf ein trockener Zugang gebohrt und erschlossen werden. Somit sind die Kilometer langen trocken Gangpassagen besser und sicherer zu erreichen.

 

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